Donnerstag, 23. Juni 2016

10 Tage Provence...........

Am Mittwoch, den 01.06. sind wir dann vom Elsaß aufgebrochen um in die Provence zu fahren.
Wir hatten Glück !!!! Angekommen in unserem südfranzösischen Urlaubsort wurden wir verwundert angeschaut, als wir erzählten, dass wir von Überschwemmungen im Elsaß nichts mitbekommen hatten.
Sind wir doch wieder Erwarten recht früh in Turkheim aufgebrochen und somit wohl dem Unwetter wieder "fortgefahren".

Unser Feriendomizil hatten wir uns ja voriges Jahr schon einmal vor Ort angesehen und für gut befunden. Das ist wirklich praktisch, wenn man diese Möglichkeit hat. Aber das war ja nur der erste Eindruck, damals. Jetzt nach den Tagen dort können wir noch viel mehr positives berichten.

Hier waren wir: http://www.moulin-dantelon.com/accueil.html




 Es handelt sich hierbei um einen Familienbetrieb und genau dieses Flair wird Einem vermittelt.
Wir hatten ein wunderschönes großzügiges Zimmer. Ausgerüstet mit einer Sitzecke und einem großen Bad. Frühstück gab es in dem Aufenthaltsraum im alten Mühlengemäuer, sofern das Wetter durchwachsen oder frisch war. Aber ab dem Sonntagmorgen wurde draußen gefrühstückt. Stellt Euch vor: Ihr werdet morgens wach und vor eurem Zimmer (Tür zum Innenhof) steht ein runder Bistrotisch, der schon gedeckt ist. Herz was willst du mehr! Frische Croissants, Baquette, drei verschiedene selbstgemachte Marmeladen, Honig und und und......



 Die Tür mit den weißen Fensterläden
war der Zugang zu unserem Zimmer.
Blick in den Innenhof.


Auch ein ganz neues Erlebnis war für mich, dass ich mich nichts ums Kochen kümmern musste oder gar Betten machen, dass Bad jeden Tag aufs neue sich sauber präsentierte... Verwöhnprogramm kann ich da nur sagen....

Valerie und ihre Eltern sorgen für das allgemeine Wohlbefinden. Immer wusselte irgendjemand von den Dreien herum und kümmerte sich um die Gäste.


Hühner gab es auch.
Aber leider hat in unserer vorletzten Nacht der Fuchs sie alle genommen.


Das Anwesen der Moulin gleicht einem großen Park. Es machte richtig Spaß durch diesen zu schlendern. Eine kleine Brücke ging über den Mühlbach. Das hat doch was. Diesen überquerten wir, um dann weiter duch den "Park" zu laufen. Hin zum Pool.

 Über die Brücke zum 2.ten Teil des Gartens,
hin zum Pool.

Teil des Gartens.


 Das Anwesen.

Es hat doch was von einem Park.



Diesen 25 x 15 Meter (und an der tiefsten Stelle 2,50 m tief) großen Pool hatten wir für uns alleine. Denn die meisten Gäste waren tagsüber unterwegs (mit dem Fahrrad hoch zum Mont Ventoux). Da wir die Gegend ja schon öfters besucht hatten, beschlossen wir diesen Urlaub mehr in Ruhe zu genießen.

 Pool mit Insel !!! und mir !!!!

Wir lasen viel und ich strickte auch viel. Zwischendurch immer wieder eine Runde im großzügig bemessenen Pool. Ausruhen auf den Liegen. Einfach nur sein und genießen.


Hier blühten auch schon die Rosen.
Da kann ich ja nie vorbeigehen ohne zu fotografieren.


Natürlich hat es auch reichlich Kulinarisches gegeben. Sei es bei unseren Freunden zu hause oder bei Valerie. Die Hotelbesitzerin hat sich einen Snackwagen zugelegt. Natürlich denkt man im ersten Moment einen Snack/Imbisswagen???? Aber gleich vorneweg es war sehr sehr angenehm und köstlich, was Valerie so ihren Gästen dort auftischt. Natürlich möchte sie mit diesem Snackwagen vorbei fahrende Touristen und Einheimische in ihr verstecktes Paradies locken. Denn die Moulin ist von der Straße kaum einsehbar (somit auch sehr ruhig gelegen).  Der Imbisswagen steht natürlich so, dass die Autofahrer ihn entdecken können.

Terrasse vor dem Snackwagen mit Blick auf den Ventoux.
 

Davor befindet sich eine befestigte Terrasse mit Tischen und Stühlen. Somit kann man ganz genussvoll essen. Es gibt sogar vorneweg kleine Aufmerksamkeiten des Hauses. Die Tische werden auch ganz liebevoll mit Tischsets und gutem Besteck bestückt. Besten Rotwein hat Valerie, den wir uns natürlich gut schmecken ließen.Wunderbare Fruchtsäfte aus dem naheliegenden Ort Crillon le brave bietet sie an.

Wir sind noch immer mehr in der Moulin (gedanklich) als zu hause. Die Tage dort waren so richtig erholsam und taten nur gut. Die gemeinsamen Stunden mit unseren Freunden in der Provence sind unvergesslich. Es ist schön über die weite Distanz eine solche intensive Freundschaft aufrecht zu erhalten.





 1 Woche zu früh !!!
Hier würde man sonst alles lila sehen;
wenn denn dann der Lavendel büht.
Es ist mir nicht vergönnt.
Also muss ich wieder kommen.


Tja, der Urlaub war ja dann für uns noch immer nicht vorbei. Wir packten also am Freitag, den 10.06.2016 unsere Koffer. Der Abschied von Valerie und ihrer Familie fiel nicht leicht, aber wir versprachen, dass wir wieder kommen werden!!!!
Nun packten wir das Auto wieder voll. Tankten auf. Jetzt ging es ab  zu meiner langjährigen Freundin in die Cevennen. Davon gibt es aber keine Bilder, denn ich mache dort meist keine und wenn dann möchte ich diese nicht ins Internet stellen. Die Zeit dort war wieder sehr intensiv und für mich sehr entspannend, erholsam, beruhigend und jeder Besuch aufs Neue ist eine Bereicherung.
Liebe U. es ist einfach nur schön, dass es dich gibt !!!!!

Noch voller Eindrücke und beim Schreiben kommen auch noch ganze viele Emotionen auf
werde ich diesen Eintrag jetzt beenden.
Vielleicht werde ich mal in Zukunft aus dem Urlaub die ein oder andere obskure Begegnung beschreiben. Mal sehen. Man weiß ja, wer eine Reise macht, der kann auch was erzählen.

Ein Mitbringsel:
Seit Jahren schleiche ich in Anduze ständig um die Potterien 
herum.
Diesmal gab es sie auch einfarbig und in ROT !!!!


 Vor vielen Jahrzehnten haben Waisenkinder in der Gegend um Anduze diese
Töpfe gemacht und sich somit Geld verdient.

Also ein Gefäß mit Geschichte.
Jetzt steht er vor unserer Haustür
und erinnert mich an einen unvergesslichen Urlaub.


Ich hoffe es waren nicht zu viele Bilder..... grins.......
aber ich habe ja versprochen, 
dass noch Bilder folgen werden.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.
Andrea


Sonntag, 19. Juni 2016

Erst mal 2 Tage Elsaß für Euch !

Nach drei Wochen Ferien sind wir wieder im Lande.

Losgefahren sind wir, als hier in Deutschland die Unwetter anfingen.
Wir hatten auf der Fahrt ins Elsaß sehr viel Regen.
Pünktlich, als wir in unserem Hotel ankamen, hat der Regen dann eine Pause eingelegt.

Wir waren in diesem Hotel:

Das älteste Haus am Platze in Turkheim.
Unser Zimmer lag zum Innenhof hin.

Das Zimmer war sehr schön.
Wir konnten sogar am Nachmittag in diesem Innenhof draußen sitzen und etwas trinken.
Der Wettergott meinte es richtig gut mit uns.

Am Abend haben wir uns bei einem guten französischen Essen verwöhnen lassen.

 Am Mittag haben wir dann das Örtchen Türkheim besucht.
Die Störche gehören einfach zum Elsaß.


Am Dienstag, den 31.05.2016, ging es dann zur
Haut-Koenigsbourg hinauf.
Oben angekommen: Dichte Wolken.



Aber dann doch noch einen tollen Ausblick auf die Rheinebene.
Im Hintergrund ist dann auf der deutschen Seite der Schwarzwald.




Auf dem Rückweg sind wir dann noch an dem Städtchen Kaysersberg vorbeigekommen.
"Ach", dachten wir, "schauen wir uns das doch auch mal an!"







 
Enge Gassen.
Wunderschöne Fachwerkhäuser (fast wie im Märchen).
Kleine Lädchen.
Wir nahmen noch eine Tasse Kaffee in diesem Ort
und sind dann wieder am Nachmittag zurück ins Hotel.
Koffer packen.
Nochmal etwas essen gehen.
Den Abend ausklingen lassen, ehe es dann am darauffolgenden Tag 
ab in die Provence gehen sollte.


Aber nicht ohne noch einmal das Klappern der Störche zu hören.

Bilder und Reisebeschreibung von der Provence
gibt es dann beim nächsten Blogeintrag.

Liebe Grüße
Andrea