Donnerstag, 25. Juli 2013

Sommerferienzeit früher und heute...... oder wie die Zeiten sich ändern

Vorsicht: Heute mal viel Text !


Jetzt ist fast die Hälfte der Sommerferien vorbei und ich habe darüber nachgedacht, wie sich doch alles seit meinem Früher geändert hat.

Früher, damit meine ich als meine Jungs noch klein waren. Schulkind- oder Kindergartenkind.
Das war dann meistens so:

  • Planschbecken, Radfahren, Toben, später Feuerwehr-Zeltlager
         und auch eine gehörige Portion

  • "mir ist soooo langweilig",
  •   aber niemals nie für die Schule lernen!!!!!
    • Betreuung für mindestens 3 Wochen suchen;
      da hieß es Omas einspannen, wenn Mama u. Papa arbeiten musste,
      was zur Folge hatte, dass man mit einem mehr oder weniger verzogenem Kind nach      Hause fahren durfte und es wieder Wochen dauerte, bis man sie wieder in der „Spur" hatte,  
    • hin und wieder einen verdorbenen Magen am Nachmittag pflegen durfte, weil dann doch das verabreichte Eis und die Cola von Oma nicht miteinander harmonierten!
  • nicht ins Bett gehen wollen, weil wir haben doch Ferien! Man selbst war am Anschlag.
  • Reisen mit einem Autovoller Gepäck: Spielsachen, Koffer so voll als würden wir auswandern, Knuddelkissen, weil man sonst nicht schlafen konnte (wehe es wurde vergessen),
  •   auf der Rückfahrt war das Auto noch voller als vorher, wegen der vielen neu erworbenen Strandspielzeugsachen, das dann zu hause eh nicht mehr beguckt wurde.


    Die Liste könnte man noch weiter ausführen. Hin und wieder wird man schon ein bisschen wehmütig, weil diese Zeit so schnell vorüber gegangen ist. Aber an all die Mütter, die vielleicht gerade in der jetzigen Ferienzeit ein wenig müde oder gestresst sind, hier ein kleiner Hinweis:
    Es wird auch wieder anders!!!!

  • Grillabende mit oder ohne Jungs und Anhang. Dabei schöne Gespräche, viel lachen und Spaß haben.

    • Wer wann ins Bett geht, spielt keine Rolle mehr.
    •  Planschbecken??? Haben wir keines mehr und auch Niemanden mehr, der sich beschwert, das da doch Gras drinnen schwimmt.
    • Langeweile??? Gibt es nicht mehr, auch Niemand der Computerspielen verbieten kann. Denn alle sind erwachsen ! Jeder hat seine Arbeitsstelle und gestaltet sich seine Freizeit so, wie es ihm gefällt. Somit fällt eine Betreuung durch eine dritte Person schon mal ganz flach.
      Auch, wenn die Omas um die Gunst ihrer Enkel arg ringen. Aber die Freundinnen gewinnen da immer.
    • Eis essen, Cola trinken, tun sie heute auch noch, nur nicht miteinander. Wegen so etwas gibt es auch kein Bauchweh mehr, nur????? Die Sache mit dem Feiern und dem Tag danach, das üben wir noch. Männer können da ja sehr leiden !!!!
    • Durch die hohe Abwesenheitsstunden der jungen Herren, entsteht eine himmliche Ruhe.
              Kein Rumgerenne. Kein ich brauche noch meine Hose? wo ist mein Deo? wer war an 
               meinem Duschgel? Hat Jemand meinen Autoschlüssel gesehen? Was gibt es zu essen? 
               Auch diese Liste könnte man noch endlos fortsetzen… diese Frageliste … aber  das       
               kennt ihr ja  auch… und zu allem Überfluß, wenn du gerade genervt aufstehen willst     
               und ihnen beweisen möchtest das ihr gesuchtes Objekt genau da liegt, wo du es
               beschrieben hast dann finden sie es… (typisch Mann: Da liegt es nicht!)
               und schwups sind sie auch schon aus dem Haus und kommen vielleicht in 3 Tagen
               wieder.
               Wann genau??? Nee, das können sie mit Bestimmtheit noch nicht sagen.
    • wenn du verreist, dann ohne Kinder!!!!!!!!!!!…
      ohne ihr Gepäck, ohne ihr Gezedere auf den hinteren Bänken. "Wann sind wir endlich da?"
      nein, du fragst höchstens, wenn sie vor 3 Tagen wieder zu hause aufkreuzen
      "ach du bist schon da?"
      und dich beschleicht das Gefühl das dein zubereitetes Mittagessen ihnen eher zusagt, als das bei ihren Aussenstellen; ihren Auserwählten.
    • Freunde besuchen, mit denen unendlich viel Zeit verbringen, ohne auf die Uhr zu schauen., ohne Babysitter zu organisieren.
      Ach ja und eine Telefonnummer musst du auch nicht mehr bei den Sittern hinterlassen.
      Nein im schlimmsten Fall rufen deine Kinder dich auf dem Handy an und fragen nach, wo Mama und Papa denn überhaupt sind???
      Wo seid ihr denn ???? oder verschicken eine SMS: Ich bin zuhause und ihr nicht?

      Nur so, du hast ihnen natürlich erzählt (vor Tagen) das man an dem und dem Tag nicht zu hause ist, weil man da oder dort ist. Man unterhält sich ja in einer Familie. Aber wie viel bei deinen Kindern hängen bleibt, das hängt wohl davon ab, ob dein Sprößling gerade sehr verliebt ist oder nicht (oder ob er nicht abgelenkt wird, durch eine eingehende SMS)
    •  Ach ja und dieser nachfolgende Aspekt darf auch nicht fehlen:
      Urlaub machen zu können, wann du willst und nicht, wann es dir eine Schule/Regierung vorschreibt. In den Genuss mit bei den letzten Kollegen zu sein, die den Urlaub noch vor sich haben. Ein wirklich schönes Gefühl.
      Einer hat mal gesagt:
      Wenn du in Urlaub gehst, wenn der Chef auch Urlaub hat, das ist verschenkter Urlaub…. lustig, und man kann noch einen draufsetzen, Urlaub zu machen, wenn es eh überall sehr ruhig und behäbig abläuft, dass ist auch verschenkter Urlaub... oder??

      Fazit des Tages:
    Das Leben ist schön…
    …….. ich wünsche euch allen eine schöne Sommerferienzeit, egal ob sie so aussieht, wie bei mir vor langer Zeit, oder so wie ich sie jetzt erleben darf.

    Ich kündige schon mal jetzt an,
    Blogpause im September.....
    grins... nicht in den Schulferien!
    die Zeiten sind rum.....
    und jede Zeit hat ihr Schönes !!!
    Liebe Grüße eure Andrea


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